Mit großer Sorge blicken auch die GRÜNEN in Gelsenkirchen nach Japan. „Dort droht nach dem Erdbeben und der Flutkatastrophe nun noch ein atomarer GAU. Unsere Gedanken sind bei den Menschen, insbe-sondere bei den Rettungskräften und Technikern direkt am Reaktor, die dort unter Einsatz ihres Lebens gegen die atomare Katastrophe kämpfen“, so Barbara Oehmichen, Sprecherin des Kreisverbandes.
Bei allem Schock und aller Sorge um die Menschen in Japan und der Hoffnung, dass Schlimmeres verhin-dert werden kann, verbietet sich für die GRÜNEN die Atomdebatte nicht – im Gegenteil: „Wer es als taktlos bezeichnet die Risiken der Atomkraft in dieser Situation zu benennen und einen Ausstieg zu fordern, ver-harmlost die Ereignisse in Japan und verhöhnt die Opfer der bereits stattgefundenen Verstrahlung.“, so Robert Zion. Er bekräftigt die Forderungen nach einem Atomausstieg; „Die Situation in Japan zeigt, dass selbst bei enormen Sicherheitsmaßnahmen Katastrophen nicht zu verhindern sind. Die einzige Möglichkeit ist es so schnell wie möglich aus dieser Risikotechnologie auszusteigen und die baugleichen Reaktoren in Deutschland unverzüglich abzuschalten.“
Aus gegebenem Anlass haben die GRÜNEN das Thema der Mitgliederversammlung am Mittwoch geändert und werden sich mit der Atomenergie und der Katastrophe in Japan auseinandersetzen. Bei der öffentlichen Veranstaltung um 19.30 Uhr im GRÜNEN Büro in der Wildenbruchstr. 15-17 wird Robert Zion, wis-senschaftlicher Mitarbeiter des Anti-Atompolitischen Sprechers der GRÜNEN Landtagsfraktion Hans-Christian Markert, neben einer Einschätzung der Situation auch Grundlagenwissen zur Einschätzung geben. Hierzu laden die GRÜNEN auch ausdrücklich interessierte Bürgerinnen und Bürger ein.
Das ursprünglich vorgesehene Thema Integration wird zu einem späteren Zeitpunkt diskutiert.
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