17. Juni 2010

Biotonne kann Gebühren senken

Nach der Vorlage eines Zwischenberichtes von Gelsendienste und erster Untersuchungsergebnisse der Fachhochschule Gelsenkirchen zur Einführung der Biotonne sehen sich die GRÜNEN in ihrer Haltung bestätigt: Die Biotonne macht wie in vielen anderen Städten auch in Gelsenkirchen Sinn, ist ein zukunftsweisender Schritt in Sachen Umwelt- und Klimaschutz und kann sogar zur Gebührensenkung beitragen.

Die GRÜNEN sehen noch viel Potential den Anteil von fast 16 % aller Haushalte, die sich im Versuchsgebiet bereits im 1. Jahr für die Biotonne entschieden haben, weiter zu steigern.
Nach ersten Modellrechnungen von Gelsendienste kann es sich für die Gebührenzahler auszahlen. Burkhard Wüllscheidt, GRÜNER Vertreter im Betriebsausschuss Gelsendienste: „Wer eine Biotonne für die kompostierbaren Abfälle nutzt und die Größe seiner Restmülltonne verringert und/oder deren Leerungsrhythmus verändert, kann schlussendlich sogar zu geringeren Gebühren kommen, als wenn nur die graue Tonne benutzt wird.“ Somit würde dieser Beitrag zum Klimaschutz - durch die Trennung des kompostierbaren Abfalls vom Restabfall werde weniger Müll verbrannt und dadurch entstehe weniger CO2 und Feinstaub – auch „belohnt“.

Burkhard Wüllscheidt: “Wir sind überzeugt, dass bei einem finanziellen Anreiz und entsprechender Werbung mehr Haushalte die Biotonne beziehen werden. Geruchsbelästigungen, wie von der CDU immer wieder beschworen, sind während des gesamten bisherigen Pilotversuches überhaupt kein Thema mehr. Auch die Panikmache, dass bei Mehrfamilienhäusern dann kein Platz mehr für die Abfallbehälter sei, wird dadurch widerlegt, dass einzelne Restmüllbehälter durch die Biotonne ausgewechselt werden könnten. Auf Initiative der GRÜNEN hat die GGW bereits damit begonnen in einzelnen Bereichen ihres Wohnungsbestandes die Biotonne einzuführen.“

Die Hinweise von Gelsendienste und der Fachhochschule, dass in den Biotonnen nicht nur Küchenabfälle gesammelt werden, sondern auch Grünabfälle z.B. vom Balkon und aus dem Garten ist für die GRÜNEN ebenfalls positiv. Bisher würden solche Grünabfälle mit dem PKW oft durch die ganze Stadt zu den Betriebshöfen gefahren. „Da ist die Sammlung über die „braune Tonne“ sicherlich umwelt- und klimafreundlicher. Zudem entfallen Kosten in den Betriebshöfen, die bei der Kostenrechnung für die Biotonne noch zusätzlich gegengerechnet werden müssten“. argumentiert Burkhard Wüllscheidt.

 

Suchen

Aktuelles:

20.01.12 15:01

Rechtswidrigen Zustand zügig beenden

 

„Für uns GRÜNE war es schon im letzten Jahr skandalös, dass die Verwaltung den seit dem 30....


Kat: Aus der Ratsfraktion
17.01.12 16:26

Zuverlässigkeit von BP steht in Frage

Zu den erhöhten Benzolwerten in Scholven erklärt Irene Mihalic, stellvertretende Vorsitzende der...


Kat: Aus der Ratsfraktion
zum Archiv ->

Grün 2.0