10. Dezember 2009

Biotonne lohnt sich

Die Möglichkeit der Senkung der Müllgebühren ab dem 1. Januar 2010 bestätigt die GRÜNEN in ihrer Einschätzung, dass die Einführung der Biotonne in der Gesamtstadt ohne Gebührenerhöhung durchzuführen wäre.
Burkhard Wüllscheidt, GRÜNER Vertreter im Betriebsausschuss Gelsendienste: „Seit dem 1. Januar 2009 läuft das Pilotprojekt ‚Biotonne’ in Heßler, Horst und Beckhausen. Trotz der Unkenrufer aus CDU und aus Teilen der SPD, die zu Beginn des Projektes vor steigenden Müllgebühren gewarnt haben, zeigt es sich nun, dass dies nicht die automatische Folge sein muss.“
Die GRÜNEN sehen deshalb der Auswertung der Erprobungsphase in der ersten Jahreshälfte 2010 optimistisch entgegen und hoffen - wie es in vielen anderen Städten schon seit Jahren Praxis ist -, dass die Ausweitung auf das ganze Stadtgebiet erreicht wird.
Die neue Abfallsatzung verändert gleichzeitig auch die Berechnungsgrundlagen für die Größe der grauen Restmülltonnen vor dem Hintergrund der neueren Rechtssprechung nach dem Prinzip: Wer Müll trennt kann die Größe der grauen Tonne reduzieren und Gebühren sparen. Unsinnigerweise bleibt es aber bei der zusätzlichen Nutzung der Biotonne oder bei Eigenkompostierung bei der bisherigen Regel von 15 l Behältervolumen pro Person.
Burkhard Wüllscheidt: „Die GRÜNEN wollen, dass auch diese Berechnungsgrundlage verändert wird, damit Haushalte und Wohnanlagen, die die Biotonne und die Papiertonne haben, belohnt werden, weil sie ihre Restmülltonne verkleinern oder den Leerungsrhythmus verlängern können.“
In dem Zusammenhang freuen sich die GRÜNEN auch darüber, dass sie nach einem konstruktiven Gespräch mit der ggw (Gelsenkirchener gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft) erreichen konnten, dass diese sich nun mit vier Wohnanlagen an dem Biotonnen-Projekt beteiligt. Burkhard Wüllscheidt: „Somit wird es für die dortigen Mieter auch möglich sein, sich umweltbewusst zu verhalten und damit sogar Geld zu sparen.“

 

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