„Die tendenziöse Berichterstattung in der WAZ zu der Erziehungsberatungsstelle auf dem Gelände des Schweizer Dorf ist unverantwortlich gegenüber den Kindern und Eltern,“ erklären gemeinsam Dr. Klaus Haertel (Fraktionsvorsitzender der SPD) und Peter Tertocha (Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN). Beide weisen darauf hin, dass die Einrichtung seit Gründung des Schweizer Dorfes dort angesiedelt sei.
Das vom Land geförderte Modellprojekt für jugendliche Sexualstraftäter wurde öffentlich immer wieder im Jugendhilfesausschuss (JHA) behandelt, zuletzt in Form eines wissenschaftlichen Begleitberichtes im Jahr 2008. Ebenso waren mehrfach Medien vor Ort um über das erfolgreiche Projekt zu berichten. So überschrieb beispielsweise eine Gelsenkirchener Tageszeitung am 25. Mai 2004 einen großen, positiven Bericht: „Ministerin Fischer: Therapie der Täter ist Opferschutz – Landespolitikerin besuchte Beratungsstelle im Schweizer Dorf“.
Wenn die CDU jetzt ihren Antrag zu einer Sondersitzung des JHA mit dem „Bekanntwerden“ des Projektes begründet, so ist dies inhaltlich unverständlich, menschlich unredlich und politisch grenzwertig.
„Wer nicht weiß, dass sich auf dem Gelände die Erziehungsberatungsstelle befindet, sollte sich fragen, ob er weiterhin in dem Bereich seinen politischen Schwerpunkt setzt“, so Dr. Klaus Haertel.
Peter Tertocha: „Dass sich einzelne Personen auf Kosten von Kinder und Jugendlichen profilieren wollen, ist völlig daneben.“
„Für uns GRÜNE war es schon im letzten Jahr skandalös, dass die Verwaltung den seit dem 30....
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