2. April 2009

GRÜNE kritisieren unzureichende ÖPNV-Anbindung des Hans-Schwier-Berufskollegs

"Der Gelsenkirchener ÖPNV hat bekanntlich seine Schwächen und kann bei weitem nicht als großstadtadäquat bezeichnet werden", so Dennis Melerski, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN–Fraktion.

Dies beklagte auch die Schülervertretung des Hans-Schwier-Berufskollegs und hatte initiiert, dass sich die Schulleitung am 19. Februar in einem Brief an die Bogestra wandte. In diesem Schreiben wird aufgezeigt, dass morgens zum Schulbeginn die Anbindung des Hans-Schwier-Berufskollegs durch unzureichende Kapazitäten der zwei Busanbindungen unzumutbar sei. Übervolle Busse führten dazu, dass die Fahrerinnen und Fahrer die Türen schließen, obwohl noch Personen mitfahren möchten. Die Schülerinnen und Schüler müssen dann den nächsten Bus nehmen und kommen so zu spät, obwohl sie vom Hauptbahnhof Gelsenkirchen kommend frühzeitig die Haltestelle Buer-Rathaus erreicht haben. Ebenso ist die Anzahl der Busse nachmittags zum Schulende nicht ausreichend. Zudem falle die Linie 399 (Endstation Fachhochschule) während der Semesterferien komplett aus, obwohl sie überwiegend von den Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs genutzt werde.

Die GRÜNEN haben daher für die nächste Verkehrsausschusssitzung am 23. April einen Sachstandsbericht beantragt und gebeten, dass auch ein Vertreter der Bogestra anwesend ist.

"Gerade da, wo nachweislich Bedarf besteht, muss der ÖPNV verbessert werden" mahnt Dennis Melerski. "Die GRÜNEN unterstützen daher die Schülervertretung in ihrem Anliegen."

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