17. November 2010

Öffentlicher Beschäftigungssektor statt 1-Euro-Jobs

„Wir GRÜNE wollen wissen, ob auch in Gelsenkirchen durch 1-Euro-Jobs reguläre Arbeitsplätze gefährdet oder sogar vernichtet werden. Daher werde ich in der Sozialausschusssitzung am 24.11. nachfragen, wie sich die Situation in Gelsenkirchen darstellt, “ erklärt Franz Schart, sozialpolitische Sprecher der GRÜNEN. „Des Weiteren wollen wir auch wissen, wie groß hier die Chance ist, durch diese Arbeitsgelegenheiten in den ersten Arbeitsmarkt zu gelangen.“

Franz Schart:“ Schon in unserem Wahlprogramm haben wir Grünen gefordert : Die verfügbaren Finanzmittel des IAG und der Arbeitsagentur müssen insbesondere für die Qualifizierung sowie für die Ausweitung geförderter, tariflich entlohnter und sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze zu Lasten der 1-Euro-Jobs verwandt werden. Dazu gehört für uns z.B. ein öffentlicher Beschäftigungssektor, der den sozialen Zusammenhalt, die Stadtteilentwicklung, den Umweltschutz und die soziale und kulturelle Infrastruktur Gelsenkirchens fördert.“

Ergänzend zu der heutigen Berichterstattung sieht Franz Schart auch Parallelen zu den DGB-Forderungen: „Arbeitslose müssen positiv unterstützt und dürfen nicht ausgenutzt werden.“

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