Die Auswirkungen der Öffnung des fußläufigen Teils der Essener Straße für den Kfz-Verkehr, wie von der CDU jetzt gefordert, wurde zuletzt 2008 durch die Stadtverwaltung intensiv geprüft und dem Verkehrsausschusses vorgestellt. Es zeigte sich, dass eine Öffnung nicht sinnvoll wäre. Dem widersprach damals niemand von der CDU. Dagegen stellte ein CDU-Mitglied sogar fest, dass es selbst bei einigen Befürwortern zur Öffnung der Essener Straße Rückzüge gegeben habe.
Die Umstände auf der Essener Straße haben sich aus Sicht der GRÜNEN seitdem nicht maßgeblich verändert.
„Es verwundert mich sehr, dass 2 Jahre später diese Diskussion wieder entbrennt. Aber der Ruf nach einfachen Antworten scheint lauter zu sein, als die Erinnerung an die Ergebnisse aus 2008“, stellt Dennis Melerski, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Ratsfraktion, fest.
„Für die Belebung der Essener Straße gibt es aber keine einfache Antwort“, so Dennis Melerski. „Fest steht für mich nur, dass eine Öffnung für den Kfz-Verkehr neue Probleme schaffen würde, ohne die bekannten Probleme zu lösen.“
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