1. Dezember 2010

Stuttgart 21 – Schlichterspruch für das Ruhrgebiet und NRW inakzeptabel

Zum gestern verkündeten Schlichterspruch von Heiner Geißler zu Stuttgart 21 erklärt Barbara Oehmichen, Vorstandssprecherin der Gelsenkirchener GRÜNEN :

„Es ist eine Schande, dass Geißlers Verbesserungsvorschläge zu Stuttgart 21 nicht schon von Anfang an Bestandteil der Planungen waren. Doch daraus leitet sich noch lange nicht ab, dass dieser Schlichterspruch akzeptabel ist.“

Durch die Realisierung von Stuttgart 21 könnten wichtige Bahn-Projekte in NRW nicht durchgeführt werden. „Insbesondere der Rhein-Ruhr-Express wird durch dieses „unterirdische“ S 21 verhindert“, so Barbara Oehmichen.

„ Unsere Züge sind heute schon maßlos überfüllt. Daher kommt es bei der Mittelvergabe auf die richtige Weichenstellung an. Der Rhein-Ruhr-Express wäre eine Chance, die Situation deutlich zu verbessern“, stellt die GRÜNEN-Sprecherin fest.

Eine kleine Hoffnung bleibt aus Sicht der GRÜNEN: Die Landtagswahl Anfang 2011 in Baden-Württemberg.

Unter der Voraussetzung, dass es zum Zeitpunkt eines Regierungswechsels noch Möglichkeiten geben wird, Stuttgart 21 abzuwenden, werden die GRÜNEN diese Chance nutzen, ist sich Barbara Oehmichen sicher.

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