Anlässlich des diesjährigen Tages gegen Lärm am 27.04.2011 erklärt Dennis Melerski, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion: “Lärm macht krank! Menschen, die dauerhaft mit einer hohen Lärmbelastung leben müssen, sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt, Herz- und Kreislauferkrankungen zu erleiden."
"Dass Lärm, und dabei vor allem der Verkehrslärm, in Gelsenkirchen ein ernstzunehmendes Problem darstellt, wurde nicht nur durch die Bildung von mehreren Bürgerinititven deutlich", stellt Dennis Melerski fest. "Jeder Vierte wird heute durch Straßenverkehrslärm belästigt, knapp 10 % der Gelsenkirchener Bevölkerung sind sogar potentiell gesundheitsgefährdenden Lärmpegeln ausgesetzt."
Eine besondere Problematik zeichne sich neben den Autobahnen vor allem an den viel befahrenen innerstädtischen Straßen, wie z.B. der Grothusstraße oder der Kurt-Schumacher-Straße, ab. Es sei aus Sicht der GRÜNEN nicht nachvollziehbar, wieso direkt neben Wohnhäusern Tempolimits von 70 bzw. 60 km/h gelten, wobei innerorts maximal Tempo 50 üblich sei.
"Mit einer Reduzierung der Geschwindigkeit um 20 km/h könnte man eine Lärmpegelsenkung um 2-3 dB erreichen - ein Wert, für den man sonst das Verkehrsaufkommen nahezu halbieren müsste. Da letzteres nicht in greifbarer Nähe scheint, wäre eine Herabsetzung des Tempolimits an diesen Stellen nur logisch und konsequent", so Dennis Melerski. Der Verkehrspolitiker stellt dabei klar, dass es bei dieser Forderung eben nicht darum gehe, die Bürgerinnen und Bürger einzuschränken, sondern genau ums Gegenteil: Den Menschen Lebensraum und Lebensqualität zurückzugeben.
Weitere Informationen zum Tag gegen den Lärm, der in diesem Jahr unter dem Motto "Lärm trennt" steht, unter: www.Tag-gegen-Laerm.de
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