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Bündnis 90 / Die Grünen Gelsenkirchen: Protest gegen Pro NRW

Protest gegen PRO NRW


Ende März will Pro NRW in schlechter Tradition zunächst eine Mahnwache vor einer Moschee in Buer durchführen und eine "Anti-Minaret-Konferenz" im Schloss Horst abhalten. Wir stellen uns gegen diesen Angriff auf die Religionsfreiheit und rufen zu Protestaktionen gegen diese selbsternannte "Bürgerbewegung" auf:

Protest gegen Pro NRW am Samstag

Am Samstag findet im Schloss Horst eine sogenannte Anti-Minarett-Konferenz statt. Rund um das Schloss sind verschiedene Demonstrationen angemeldet worden.

 

Für die Grüne Demonstration ist die Haltestelle Gelsenkirchen Buerer Straße am nähsten. Am Freitag findet ein Infotreffen statt. Informationen und Anmeldung bitte an pronrwprotest@gruene-gelsenkirchen.de.

 

Auf der folgende Karte ist der Standort der Grünen Kundgebung zentriert, aber auch alle anderen Standorte sind einsehbar:


Proteste gegen Pro NRW auf einer größeren Karte anzeigen

Grüne NRW rufen zum Protest auf


Aufruf gegen Aufmärsche der rechtsextremen "Pro NRW" und der faschistischen NPD am 27. und 28. März 2010 in Gelsenkirchen und Duisburg.

 

Wir, die Grünen NRW, rufen dazu auf, am 27. März nach Gelsenkirchen und am 28. März nach Duisburg zu kommen und die breiten, friedlichen Proteste gegen eine anti-islamistische Konferenz und Aufmärsche der rechtsextremen Parteien "Pro NRW" und NPD zu unterstützen.

 

"Pro NRW" und NPD geht es darum, wie in der Schweiz ein Minarettverbot durchzusetzen - oder wenigstens die Diskussion darum, in Gang zu halten. Ihr Ziel: Mit Hetze und gezielten Kampagnen wollen sie Vorurteile und Ängste gegenüber Menschen islamischen Glaubens und gegen Menschen mit Migrationsgeschichte schüren und für ihre Ziele nutzen. Dazu versuchen sie, Rassistinnen und Rassisten in Deutschland und in Europa zu mobilisieren - bis zu 1.000 ihrer Anhänger werden am letzten Märzwochenende in Duisburg zur Hetzaktion gegen die Duisburger Merkez-Moschee erwartet.

 

Im Schloss Horst in Gelsenkirchen will "Pro NRW" an dem genannten Samstag eine internationale Konferenz zum Thema "Minarettverbot" durchführen. Auch dort gilt es zu verhindern, dass die Rechtsextremen ungestört ihre braune Suppe kochen können.

 

Wir Grüne stellen uns wie andere demokratische und antifaschistische Kräfte aus Gewerkschaften, anderen Parteien, der Friedens- und Umweltbewegung und weiteren Verbänden und Initiativen aus NRW den Neonazis sowie Rassistinnen und Rassisten entgegen. Wir werden ein klares Zeichen setzen, dass wir keinen Rassismus dulden - weder in Gelsenkirchen, noch in Duisburg oder anderswo. Wir Grünen treten für Vielfalt und ein friedliches Miteinander der Kulturen und ein weltoffenes und tolerantes NRW ein.

 

Wir rufen auf zu einem bunten, vielfältigen und gewaltfreien Protest. Ein solcher breit getragener Widerstand wird das Zeichen setzen, dass für Rassisten und Faschisten kein Platz in unserer Gesellschaft ist.

 

Unterstützt den Protest und kommt vor allem am 28. März 2010 nach Duisburg - gemeinsam können und werden wir die Nazis stoppen - genauso wie einen Tag vorher, am 27. März 2010, in Gelsenkirchen. In Duisburg finden bereits auch schon am Samstag Aktionen statt.

Aufruf des Bündnis gegen Rechts

Aufruf
des ‘Bündnis gegen Rechts’, Gelsenkirchen
gegen die Konferenz von ‘Pro NRW’
am 26./27. März in Gelsenkirchen

Quer-GE-stellt -
am 26./27. März keine Nazi-Konferenz in Gelsenkirchen

 

Die rechstpopulistische Partei Pro-Nrw kündigt an, am 26.3/.27.3 "Mahnwachen" und eine Konferenz in Gelsenkirchen, am 28.3. einen Aufmarsch gegen die Merkez-Moschee in Duisburg durchzuführen. Pro-NRW und NPD wollen wie in der Schweiz ein Minarettverbot durchsetzen. RassistInnen und NeofaschistInnen aus Deutschland und ganz Europa sind zu ihren Aufmärschen / Konferenzen bereits eingeladen. Wir stellen uns allen RassistInnen und NeofaschistInnen entgegen, egal woher sie kommen!



Am 26.3. stellt sich die rassistische Gruppe um K. Hauer in schlechter Tradition vor eine Moschee an der Horsterstraße.
Am 27.3. wollen sie in Schloss Horst (Gelsenkirchen) einen „Parteitag veranstalten“.
Und am 28.3. rufen die Hetzer zu einem "Sternmarsch" gegen die Moschee in Duisburg Marxloh auf.


Nicht mit uns!

Pro NRW versucht ein Klima des Hasses in der Bevölkerung aufzubauen. Sie wollen uns spalten, indem sie behaupten, dass Gelsenkirchen nur die Heimat für Christen sei. Ihr Ziel ist klar und weitreichend: Sie wollen nicht nur andere Religionen unterbinden, sondern Menschen mit einer Religionszugehörigkeit außer dem Christentum aus Deutschland (wieder) entfernen.

 


Das Bündnis gegen Rechts will eine Gesellschaft, die nicht auf Hautfarbe, Vermögen, Herkunft, Geschlecht, sexuelle Orientierung oder Religion schaut, sondern die Taten der einzelnen Menschen beurteilt.

 

Pro NRW fällt mit ihren Ansichten hunderte Jahre zurück, daher ist das Urteil für uns klar:
"Keine Nazi-Aktionen in Gelsenkirchen und anderswo - Keine geistige Brandstiftung für Pogrome!"

 

Wir rufen alle antifaschistischen Menschen auf, stellt euch am 26. März von 10-15 Uhr schützend vor die Moschee an der Horsterstraße!

 

Wir rufen am 27. März dazu auf, Schloß Horst mit Menschenketten für die Faschisten unzugänglich zu machen oder die Zufahrtswege zu blockieren. Das Schloß gehört uns und wir entscheiden darüber, ob dort Nazis einziehen dürfen!

 

Am 28. März treffen wir uns und fahren gemeinsam nach Duisburg, um den Menschen dort beizustehen.

 

Dabei ist unser Aktionskonsens klar:
Wir leisten zivilen Ungehorsam gegen die Nazis. Von uns geht dabei keine Eskalation aus. Unsere Massenblockaden sind gewaltfreie Menschenblockaden. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern.

 

Das Bündnis gegen Rechts (BGR) ist ein Personenbündnis.
Menschen aus den Jusos, der SPD, den Grünen, der Grünen Jugend, der Linken, der Linken Alternativen, der DKP, der VVN-BdA, Gelsenzentrum, der Schokofront, der SJD - Die Falken , der Schalker Fan-Ini, der Antifa und den Gewerkschaften sind beim BGR aktiv.

 

Es will über die Untriebe der Nazis informieren, betreibt Aufklärung und stellt sich diesen, wenn sie aktiv werden, in Gelsenkirchen in den Weg.

 

Uns reicht es nicht, Symbole zu setzten, weit weg von den Nazis. Unser Weg ist dabei die Aufklärung, Demonstration und der zivile Ungehorsam, nicht die Gewalt.

 

Wir wollen, dass sie erfahren, was wir von ihnen halten oder es gar schaffen, ihren Aufmarsch zu verhindern.

 

Wir arbeiten unter dem gemeinsamen Inhalt des Antifaschismus und missbrauchen dieses Ziel nicht zur Profilierung unserer Gruppen oder Personen.

 

Bei einer Mitgliederversammlung am 24. Februar hatte sich der Grüne Kreisverband einstimmig hinter diesen Aufruf gestellt. Weitere Informationen zum Bündnis gegen Rechts und deren Aktionen unter www.gelsenkirchen-nazifrei.de

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