Nach WAZ-Berichterstattung sind insgesamt 160 Einwendungen in Bezug auf den Entwurf des Bebauungsplans zur BP-Norderweiterung bei der Stadtverwaltung eingegangen. 50 Personen seien demnach sogar persönlich erschienen, um die Unterlagen zu studieren. Eine solch starke Beteiligung dürfte in Gelsenkirchen in den letzten Jahrzehnten wohl nicht allzuoft vorgekommen sein. Damit ist dieser Zwischenschritt ein großer Erfolg und die Beharrlichkeit der Bürgerinitiative hat sich bezahlt gemacht.
Die Stadtspitze und die anderen Fraktionen im Stadtrat wären nun gut beraten, diese mahnenden Einwände nicht zu übersehen und die Bedenken ins weitere Handeln mit einfließen zu lassen.
Die Gelsenkirchener GRÜNEN werden sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass der größte zusammenhängende Freiraum in Gelsenkirchen als Naherholungsgebiet für die Bürgerinnen und Bürger und als wertvoller Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten erhalten bleibt.
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BP/Ruhr Öl plant seit einigen Jahren die Erweiterung des Chemiestandorts in GE-Scholven. Diese sogenannte "Norderweiterung" soll auf einer Fläche von 60 Hektar, am Rande der Halde Scholver Feld, realisiert werden. Bei der Fläche handelt es sich um ein ehemaliges Landschaftsschutzgebiet. "Ehemalig" deshalb, weil die Fläche aufgrund des Planungsinteresses von BP/Ruhr Öl umgewidmet wurde. Es handelt sich hierbei um die größte zusammenhängende Freifläche in Gelsenkirchen. Viele Menschen bezeichenen das Gebiet auch als das Tor zum Münsterland. Es bietet nicht nur zahlreichen, teilweise stark bedrohten Tieren und Pflanzen einen einzigartigen Lebensraum, das Scholver Feld bietet den Menschen auch Naherholung und Lebensqualität. Mit der Norderweiterung geht dies unwiederbringlich verloren.
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Auf der untenstehenden Karte sind die beiden Flächen der Norderweiterung markiert. Sie können damit das Umfeld erkunden und vor allem Herauszoomen, um die Dimensionen dieses Projektes erkunden.
Aktuell geht es um die rot markierte Ostfläche. Die blau markierte Fläche ist im Flächennutzungsplan zwar prinzipiell bereits für die Bebauung freigegeben, ein Bebauungsplan hierzu liegt noch nicht vor.
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